Psychologisches Bewegungstraining


Das psychologische Bewegungstraining ist darauf ausgerichtet, authentische und unmittelbare Erfahrungen zu ermöglichen im Unterschied zu ungeprüft Übernommenem, nicht wirklich selbst Erlebtem.

Die Arbeit mit dem Körper, mit seinen Bewegungen, Haltungen und Energien, ist oft der Schlüssel, geistige, seelische und körperliche Begrenzungen und Verspannungen zu schmelzen, den ungelebten Teilen der Selbst – Persönlichkeit und dem eigenen Schatten näher zu kommen sowie verborgene Kreativitäts- und Kraftquellen aufzuspüren.

Durch einfache, kleine Bewegungen wird gelernt, die Sinne zu sensibilisieren, den Impulsen und Ressourcen des Körpers zu vertrauen und den geistigen, physischen und psychischen Bewegungsstil differenzierter wahrzunehmen. Überflüssige Spannung fällt weg, weil sie als solche gefühlt und erkannt werden kann.

Wenn die Leib-Seele darauf achtet, wie sie mit sich selbst umgeht, braucht sie nicht mehr nachzuforschen, wie sie sein sollte.

Innere und äußere Bewegung kann dann aus dem eigenen Körper-Potential heraus bewusster wahr-genommen, erfahren, geachtet und gewürdigt werden. Alte Muster und Komplexe werden dadurch sichtbar und spürbewusst – neue Herausforderungen, Wege und Visionen finden sich: die persönliche Art zu denken, zu fühlen, zu agieren und zu reagieren ermöglicht das Erkennen von inneren Haltungen und körperlich-geistigen Bewegungsmöglichkeiten, die persönliche Authentizität und Souveränität generieren.

Das „Selbstverständliche“ wird sorgsam und sorgfältig erweitert, damit die Freiheit der Wahl:

„Erst wenn wir wissen, was wir tun, können wir tun, was wir wollen“ (Keelmann).

Kompetenz verlangt die Befähigung, Wissen und Grenzen so zum Ausdruck zu bringen, dass Zweifel höchstens in der Sache selbst, nicht aber an der eigenen Person aufkommen können. Wertschätzung, Respekt, Empathie und Humor sich selbst, der eigenen Exposition sowie dem sozialen und beruflichen Umfeld gegenüber ermöglichen dabei eine vertrauensvolle Beziehungsgestaltung.

In diesem Sinne fordere und fördere ich in meiner lösungs-, ressourcen- und handlungsorientierten Arbeit und Begleitung Autonomie und das Recht auf Selbstbestimmung des mir Anvertrauten in einer Haltung der Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei unterstütze ich in Resonanz auf der Basis einer Optimierungspsychologie folgende Entwicklungs-, Veränderungs-, Wachstums- und Wandlungsprozesse hin zu einer persönlichen Bewältigungskompetenz:

  • Initiation eines von Humor getragenen Resonanz- und Spiel-Raums, der persönliche Impulse, Anliegen, Bedürfnisse, Sehnsüchte und Geheimnisse in Energie, Bewegung und Schwingung bringt.
  • Verfeinerung des Wahrnehmungsvermögens und Sensibilisierung von Haltungen, Einstellungen und (Denk)gewohnheiten im Gleichgewicht eigener und von außen gestellter Bedürfnisse, Erwartungen und Zielvorstellungen.
  • Höhere Bewusstheit für und Entfaltung von geistigen, körperlichen und spirituellen Energie-Potentialen, Kraft-Ressourcen und Visionen.
  • Steigerung der Stresstoleranz, Konzentrationsfähigkeit, Souveränität und Handlungskompetenz im beruflichen, privaten und sozialen Umfeld.
  • Zentrierung auf das Wesentliche.
  • Erspüren, überdenken und formulieren persönlicher Ziele, um den eigenen Weg zu finden und mit innerer Stärke umsetzen zu können.
  • Identifizierung, Konturierung und Profilierung der Selbst-Persönlichkeit, die im Anforderungsprofil sozialen und beruflichen Wandlungsgeschehens Eigenes in Bewegung bringt.

Hierzu sind folgende Fragen hilfreich (u.a.):

  • Wer und wie bin und fühle ich?
  • Wo und wie fühle ich mich zu Hause angekommen, sicher und aufgehoben?
  • Was ist Grundlage, Ethik und Sinn meines Handelns?
  • Aus welchen persönlichen Ressourcen und Kraftquellen schöpfe ich?
  • Wie kann ich ruhiger, ausgeglichener, zentrierter und souveräner werden?
  • Wie kann ich negativen Stressoren vorbeugen und Anforderungen in Herausforderungen wandeln?
  • Wie kann ich bei Gefahr mein Ausgesetztsein handlungsorientiert so anpacken, dass ich im Gleichgewicht bleibe?
  • Was und wie sind meine Grenzen, Ziele und Visionen?
  • Wer bin ich im Tiefsten wirklich? Was brauche ich?